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Sonntag, 10. Januar 2016

Projekt Speiseplan, die Erste

Wie schon vor einer Woche geschrieben, möchte ich dieses Jahr beginnen einen Speiseplan für (erstmal) drei Monate zu erstellen.

Ich verspreche mir davon Zeit und Geld zu sparen.

Zeit, indem ich immer schon weiß, was am Tag X und am Tag Y gekocht wird, und ich mir nicht jeden Tag aufs Neue den Kopf zerbrechen muss. Außerdem sind die Einkaufslisten auch schneller erstellt; bzw. ich muss sie nur im ersten Durchgang erstellen und kann dann immer wieder darauf zurückgreifen.

Geld werde ich wohl dadurch sparen, weil ich nicht mehr so viele Lebensmittel nach dem Prinzip "Irgendetwas werde ich schon damit zaubern" kaufe.
Die TK-Truhe, der Kühlschrank und die Regale sind voll mit diesen Zauberlebensmitteln. ;)

Meine Idee ist es, dass ich den Plan - anhand der Ernährungspyramide - nach folgenden Kriterien aufstelle:

Täglich:
  • Ca. 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst
  • Ca. 4 Portionen Getreide/Brot/Nudeln/Reis/Erdäpfel - vorzugsweise aus Vollkorn
  • Ca. 3 Portionen Milch und Milchprodukte
  • gesunde Fette (Omega 3) durch hochwertige Öle (z.B. Leinöl) oder mittels Nüsse einplanen
Ein- bis zweimal die Woche:
  • Fisch
  • fettarmes Fleisch und Wurst
  • Eier
Außerdem möchte ich darauf achten, dass ich Süßes und salzigen Knabberspaß eher selten zu mir nehme und ich außerdem ausreichend trinke.


Mein Speiseplan sollte jeden Tag unter einem anderen Gesichtspunkt stehen. D.h., dass ich sieben verschiedene Schwerpunkte benötige.
Z.B. folgende Struktur:
  1. Nudeln
  2. Kartoffeln
  3. Fisch
  4. Fleisch
  5. cremige Suppen
  6. Hülsenfrüchte
  7. Eier
Das könnte heißen, dass montags Nudeltag ist, dienstags Kartoffeltag, mittwochs Hülsenfrüchte an der Reihe sind, donnerstags Eier ihren Auftritt haben, am Freitag kommt Fisch auf den Tisch, am Samstag gibt es Suppen, und am Sonntag darf - zur Feier des Tages - Fleisch am Teller liegen.

Eine Idee, die auch noch in meinen Kopf herumschwirrt, ist diese: Zwei Tage pro Monat werden für neue Rezepte freigehalten. Sollten sie uns munden, dürfen sie auf dem Plan bleiben und ungeliebte Rezepte müssen weichen.
So sollte im Laufe der Zeit ein Plan entstehen, der auf uns, und unsere Bedürfnisse, abgestimmt ist.

Woche 1 steht schon (Mittagessen):

Montag: Kartoffelauflauf [aus: Schnelle Rezepte für Kleinhaushalte]
Dienstag: Dinkelnudeln mit Käsesauce [aus: Schnelle Rezepte für Kleinhaushalte]
Mittwoch: Linsotto [Vibono]
Donnerstag: Apfelauflauf [aus: Seitenweise Lieblingsspeise S.128]
Freitag: Gurkenfisch , mit Kartoffeln [aus: Seitenweise Lieblingsspeise S.  74]
Samstag: Gemüsesuppe [aus: Schnelle Rezepte für Kleinhaushalte]
Sonntag: Schwedische Rouladen [aus: Seitenweise Lieblingsspeise S.52]


Ich werde den Speiseplan mit Rezepten füllen die auch online verfügbar sind. Für alle, die sich durch meinen Speiseplan inspiriert fühlen, verlinke ich die Quellen.

Seitenweise Lieblingsspeise
Kochbücher aus Reha- und Kurkliniken und weitere Rezeptfolder
Vibono





Mittwoch, 9. September 2015

Wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist ...

Sparen ist: Die richtige Mitte zwischen Geiz und Verschwendung

*Theodor Heuss*
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Wer kennt es nicht? Es ist der 19. des Monats, und man steht schon beinahe am Ende des Geldes. Dabei ist noch so viel Monat übrig.
Was also tun?

Wenn man dem Spruch von Theodor Heuss Glauben schenken darf, hat man bisher zu verschwenderisch gelebt ...

Jaaaa, ich weiß, manchmal ist das Einkommen so knapp, dass man sowieso schon jeden Euro, und jeden Cent dreimal umdreht, bevor man ihn ausgibt. (Auch ich bin durch solche Zeiten gegangen.) Da klingt das Wort "Verschwendung" wie der blanke Hohn.
Trotzdem muss man sich "nach der Decke strecken". Man hat keine andere Wahl.
Als Bittsteller und "Almosenempfänger" bei Väterchen Staat, oder im Verwandtenkreis, fühlt man sich ja auch nicht wirklich wohl. Man will es aus eigener Kraft schaffen, und seinen Stolz bewahren.

Darum ein paar Tricks und Kniffe, wie man mit seinem Geld länger über die Runden kommen kann:

1. Schritt: Die Ausgaben sichtbar machen! Was soviel heißt, dass man ein paar Monate lang akribisch ein Haushaltsbuch führen sollte. Für die "Digital Natives" gibt es jede Menge Apps für Smartphone und Tablets.
So sieht man gleich, in welchen Kanälen das gute Geld versickert. Die unnötigen Löcher können somit schnell verschlossen werden.

2. Schritt: Die Fixkosten aufzeigen! Alles was man für die Betriebskosten, Miete, Strom, Rundfunkgebühren, Telefon&Internet, Versicherungen, Auto, Kreditraten, Zeitungsabos, Vereinsbeiträge, Fahrkarten für Öffis, etc. zu bezahlen hat. 
Nicht darauf vergessen, die Beträge festzuhalten, die viertel-, halb- oder ganzjährig zu zahlen sind. Die übersieht man leider viel zu leicht, machen aber dann (große) Probleme, wenn sie fällig werden.

3. Schritt: Kommende Kosten sichtbar machen: (Werkstattkosten fürs Auto, Schulbeginn und Schulveranstaltungen, Renovierungsausgaben, wichtige Anschaffungen, Kleidung, Kultur, etc.)
Das alles sollte man kalkulieren, und dann fixe Monats-Sparraten mittels Dauerauftrag vom Girokonto buchen lassen.

Jetzt hat man schon eine gute Übersicht, wie viel Geld tatsächlich monatlich fix weggeht.

Die Kosten, die du nur alle drei, sechs oder zwölf Monate zu begleichen hast (oder die man für Schulreisen der Kinder aufbringen muss), die teilst du in die entsprechenden Drittel, Sechstel und Zwölftel. In den Monaten, in denen diese Kosten nicht fällig werden, lässt du diese Teilbeträge gleich automatisch (Dauerauftrag) am Anfang des Geldes auf ein Sparkonto buchen.
Ebenso verfährst du mit den Raten, die du ev. für schulische "Projektwochen", Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, Anschaffung von neuen Elektrogeräten, Tierarztkosten, etc. anzusparen hat.

Hast du nun die Ausgaben im Blick, kannst du dich den Einnahmen widmen. Die sind meist sehr übersichtlich und schnell zusammengesucht.

Gehalt/Gehälter, Familienbeihilfen, Unterhaltskosten, ev. Wohnbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld/Pflegegeld, und das war es dann meist schon.
Nun ziehst du von diesen Einnahmen die Fixkosten ab, und schon siehst du, welchen Betrag du monatlich zur freien Verfügung hast. Für Nahrung, für Hygiene, für Benzin, ev. Tiernahrung, für Freizeitgestaltung, etc.

Um die Kontrolle nicht so schnell zu verlieren, könntest du diesen Betrag in wöchentliche Beträge zerlegen, und diese dann in vier/fünf Kuverts stecken. (Ich habe mir dazu damals Gläser adaptiert.)



Als das Konto frisch gefüllt war, wurden die Gläser mit den entsprechenden Beträgen gefüllt. Für die fünfte Woche war es nur noch der aliquote Betrag für die übrig gebliebenen Tage.

Das System läuft dann so: 
Man hat einen wöchentlichen Rahmen, den man keinesfalls überschreiten sollte. Sind am Donnerstag z.B. nur noch 10 Euro übrig, dann ist über das Wochenende eben Restekochen, und Leben aus den Vorräten angesagt.
Bleibt hingegen etwas übrig, dann wanderte es in das Glas der nächsten Woche. Umgekehrt läuft es aber ebenso. Ist etwas zu bezahlen, was keinen Aufschub zulässt, dann nimmt man Anleihe in der nächsten Woche. Was aber soviel heißt, dass anschließend eine Woche lang Schmalhans Küchenmeister sein sollte, um sich selber/die Familie sehr preisgünstig durch diese Tage zu manövrieren.
Wenn man dieses System gut beherrscht, bleibt oft sogar im fünften Glas noch etwas übrig, was man am Ende des Monats aufs Sparkonto geben kann.

Ja, was aber, wenn trotz gutem Willens das Geld zu knapp ist?
Dann kann man nur zusehen, die Ausgaben zu senken und/oder die Einnahmen zu erhöhen. Dazu aber mehr in einem anderen Beitrag.

Enden möchte ich mit dem Ratschlag:  Sparen gelingt nur, wenn man auf etwas verzichtet, oder günstiger und bewusster einkauft.

Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag!

Sonntag, 23. August 2015

Kleinvieh macht auch Mist

Take care of the pennies, and the pounds will look after themselves
oder
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert
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Heute möchte ich mich mit Spartricks beschäftigen. Mit dem kleinen Klimpergeld, das aber auch zu einem schönen Betrag führen kann, wenn man es "ehrt".
 
Der altbekannte Spruch gefällt mir in der englischen Version besser, weil er eher den Punkt trifft.
Relativ frei übersetzt: "Achte die Pennys, und die Pfund werden selber für sich sorgen."
 
Deshalb geht es heute in meinem Blog darum, wie man mit unseren "Kupferlingen" (1-, 2- und 5-Centmünzen) und den "Goldstücken" (10-, 20- und 50-Centstücken) ein kleines "Vermögen" aufbauen kann.
 
 
Also, der allererste Schritt ist: Bücke dich nach jedem Centstück, das du siehst! Lasse das Geld nicht auf dem Boden liegen!
 
Für dieses unverhoffte Geschenk hast du natürlich schon einen Geldspeicher zuhause.  
Ein großes Gurkenglas, oder einen netten Sparstrumpf. So wie meiner:
 

In dieses Glas, oder in diesen Sparstrumpf, kommt immer dann etwas hinein, wenn man unverhofft zu Geld kommt, oder man einmal die Geldtasche vom "Schotter" befreien möchte.
Wer kaum noch Bargeld verwendet, kann statt dessen die "krummen" Beträge auf seinem Konto - durch Sparüberweisungen - "begradigen". Aus € 258,34, wird schnell die schöne Zahl € 255,00 bzw. € 250,00. Und schon wandern € 3,34 bzw. € 8,34 auf das Sparkonto.
Die Häufigkeit, in der das geschieht, hängt natürlich davon ab, wie oft es die Finanzen zulassen. Aber ... so einmal im Monat sollte man es sich leisten. 
Dadurch wächst das unsichtbare Guthaben, ohne dass uns etwas abgeht.
 
Man kann ebenso den Euro Trinkgeld, den man für seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bekommen hat, in den Geldspeicher werfen; oder das unverhoffte Geld, das einem die Mutter/der Vater zusteckt; Erlöse aus Flohmarktverkäufen; oder auch Beträge, die man sich durch Aktionspreise beim Einkauf erspart hat.
Inzwischen wird das auf vielen Kassenzetteln auch immer gut ausgewiesen.

Manchmal finden sich in Hosen-, Jacken-, ungenutzten Hand- oder "verschollenen" Geldtaschen (oder beim Kelleraufräumen in Dosen, etc.), Münzen und Scheine an die man schon gar nicht mehr gedacht hatte. - Ab damit in den Geldspeicher!
All das ist Kaptial, mit dem man im Budget nicht gerechnet hat; also das pure Extrageld. Und sei es vom Wert her noch so klein.

Was kann man dann mit dem Inhalt des Geldspeichers tun, wenn er gut gefüllt ist?

Man lässt ihn z.B. durch die Zählmaschine bei der Hausbank rattern und aufs Konto buchen. - Nicht vergessen! Dieses Geld dann auch aufs Sparkonto weiterleiten! ( Man kann dafür z.B. ein eigenes Unterkonto beim Tagesgeld einrichten.)
Es ist gar nicht für möglich zu halten, welcher Betrag da im Laufe eines Jahres zusammenkommen kann. Ein kleiner - oder vielleicht auch größerer - Traum kann damit sicher verwirklicht werden.

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Zwei weitere Spartipps dürfen hier nicht fehlen.

Die aktuellen Angebotsblätter: Aktionsfinder

Zeit statt Geld - Wir gemeinsam - Zeittauschbörse
Wer nicht so viel Geld zur Verfügung hat, aber dafür Zeit und ein paar Talente mitbringt, kann mit einer Tauschbörse gutes Geld sparen.
In Salzburg, Ober- und Niederösterreich  - und auch im angrenzenden Bayern - gibt es da schon einige Regionalgruppen.
Vielleicht ist da auch etwas für dich dabei.
Und wenn nicht, kannst ja gerade du, eine neue Regionalgruppe gründen.